Vanille Tahiti

Prodotto Montebianco

Feine Vanille mit charakteristischem Geschmack und einer Note nach Pflaume und Gewürzbrot. Eine der gesuchtesten Köstlichkeiten dieser Welt.

Dosierung:
50 gr/kg mischung
Konfektion:
Karton 6 kg - Dose 3 kg
Kode:
219276

Kaltverarbeitung Kaltverarbeitung

 

Zutaten

Vanille Tahiti

Vanille Tahiti
Vanille mit einem besonderen Aroma von Pflaume und Gewürzbrot.

Vanille THAITI

Montebianco

Die Pflanze der Vanille Tahiti: die Vanille tahitensis

• Ursprung Mexiko
Die Vanille ist eine Pflanze aus der Familie der Orchidee und ihr Ursprung liegt in Mexiko. Im Jahre 1841 entwickelte ein junger Sklave, der von der Insel Réunion stammte, eine künstliche Befruchtungstechnik, die der Pflanze zu den ersten Schoten verhalf. Die Vanille ist keine endemische Pflanze in der Flora Polynesiens; sie wurde zum ersten Mal 1848 von einem französischen Admiral eingeführt. Die Anpassung an die neue Umgebung führte bei den eingeführten Sorten zum Verschwinden der einzigartigen Charakteristiken, welche letztlich zum Entstehen einer neuen Art führten: die Vanille Tahitensis.

• Eine einzigartige Art
Unter den drei Varietäten von Vanille, aus Madagaskar, Réunion und Tahiti, hat letztere das intensivste Aroma von allen, das in seiner ursprünglichen Frische erhalten bleibt, weil sie sich bei der Reife nicht öffnet. Sie kann daher nach Abschluss der Reife zum Moment des Höhepunktes an Geschmack und Aroma geerntet werden.

• Weltweit einzigartiges Aroma
Im Unterschied zu den anderen Varietäten enthält die Vanille tahitensis einen hohen Anteil an Anisaromen, was sie besonders auszeichnet.  Auch para-Hydroxybenzoesäure ist in größerer Menge vorhanden. Erstaunlicherweise enthält sie deutlich geringe Mengen an Vanillin. Festgestellt wurde auch die Präsenz von Anisaldehyd und Methylanisat, zwei weitere für das Aroma wichtige Bestandteile.  Die Kombination all dieser Bestandteile kreiert dieses typische Bukett, das die Vanille von Tahiti so berühmt gemacht hat.

ANBAU

Die Vanille tahitensis wird fast ausschließlich auf den nördlichen Inseln unter dem Winde, besonders auf den Inseln Raiatea und Huahine angebaut.  Die Vanille ist eine Pflanze, die gerne im Schatten, in waldiger Umgebung wächst.  Sie kommt häufig in den Tälern, in feuchten Gebieten im Schutz vor Wind und Sonne vor.
Zum Wachsen und Gedeihen benötigt die Vanille ein Substrat, in dem sie ihre Wurzeln gut ausbreiten kann.  Da sie zu den kletternden Orchideenarten mit langen, fleischigen Blättern gehört, windet sie sich um eine Stütze, meist ein Strauch namens pīti’i oder der Lichtnussbaum, auch als ti’a’iri bekannt.

„Die Hochzeit” der Vanille von Tahiti
Die Befruchtung der Vanille tahitensis muss von Hand erfolgen - ein Vorgang, der als „Hochzeit” bekannt ist - und sie findet während der Blütezeit statt, die von Juli bis Oktober andauert. Mit einer Spitze werden die Membranen durchbohrt, welche die männlichen und weiblichen Blütenorgane umgeben, damit diese miteinander in Kontakt treten können. Da die Blüten nur wenige Stunden Lebensdauer haben, muss dies sofort nach dem Öffnen, in der Regel zwischen 6:00 und 14:00 Uhr, erfolgen. Früchte dieser Befruchtung sind die 15 bis 20 cm langen Schoten.
9 bis 10 Monate nach der „Hochzeit” werden die Spitzen der Schoten blaßgrün, gehen ins Gelbe über und nehmen letztlich braune Farbe an. Die Braunfärbung ist das Zeichen dafür, dass die Zeit der Ernte gekommen ist. Die Ernte dauert von März bis Juli an und wird ausschließlich von Hand ausgeführt. Nach der Ernte werden die Schoten zu den Zubereitern gebracht und dort einem langen Prozess unterzogen. Zunächst lässt man die Schoten für ungefähr 5 Tage solange im Dunkeln ruhen, bis sie eine einheitlich braune Farbe angenommen haben. Dann beginnt die Dörrphase. Jeden Tag werden die Schoten einige Stunden der Sonne ausgesetzt. Dann lässt man sie in trockener und gut gelüfteter Umgebung ausdorren. Der Vorgang wird solange wiederholt, bis die Vanille ungefähr 3/4 ihres Wasseranteils verloren hat, aber ohne ganz zu vertrocknen, Dieser Prozess ist sehr wichtig und heikel, er bestimmt letztlich das Aroma. Nach mindestens drei Monaten, bei größeren Schoten kann es bis zu sieben Monate dauern, ist die Vanille von Tahiti endlich bereit für den Markt.

Montebianco

„Luxus-Vanille”

Dank ihrer Qualitäten und ihrer Seltenheit (sie stellt weniger als 1 % der gesamten Weltproduktion) gilt die Vanille von Tahiti als „Luxus-Vanille”.
Dennoch ist sie die renommierteste Pflanze in der Gastronomie und in Konditoreien; viele namhafte Konditoren aus Paris reisen persönlich nach Tahiti, um sich mit diesem edlen Gewürz zu versorgen.

Herkunft

Vanille Tahiti

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